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Wenn Begegnungen dich mehr Kraft kosten, als sie dir geben
von Maike Hansen · 2 Min. Lesezeit

Du triffst dich mit jemandem, und hinterher fühlst du dich, als wärst du einen Marathon gelaufen. Das Gespräch drehte sich nur um die andere Person, du hast zugehört, getröstet, Lösungen angeboten – und gehst leer nach Hause. Umgangssprachlich nennen wir solche Menschen Energievampire.
Der Begriff klingt hart. Meist steckt keine böse Absicht dahinter: Viele, die anderen Energie entziehen, sind selbst erschöpft und suchen unbewusst Halt. Für dich ist das Ergebnis trotzdem dasselbe – deine Kraft fehlt dir.
Woran du Energievampire erkennst
- Nach dem Kontakt bist du müde, gereizt oder niedergeschlagen – auch wenn das Treffen „eigentlich nett" war.
- Das Gespräch ist eine Einbahnstraße. Du gibst, die andere Person nimmt.
- Dramen wiederholen sich. Immer neue Krisen, aber kein Interesse an einer Lösung.
- Schuldgefühle halten dich fest. Ein Nein fühlt sich fast unmöglich an.
- Dein Körper meldet sich: Kopfdruck, Schwere, flache Atmung in der Nähe dieser Person.
Energievampir oder manipulative Fremdenergie?
Hier lohnt eine Unterscheidung, die in meiner Arbeit wichtig ist. Bei einem Energievampir geht es um eine Beziehungsdynamik zwischen Menschen: Jemand bindet deine Aufmerksamkeit und Energie. Das lässt sich vor allem über Grenzen und Selbstfürsorge lösen.
Manipulative Fremdenergien dagegen sind festsitzende Energien oder Wesenheiten, die sich in deinem System einnisten und dich von innen schwächen. Sie bleiben, auch wenn der Kontakt längst vorbei ist. Beides kann zusammenhängen: Wer über lange Zeit ausgelaugt ist, wird durchlässiger für Fremdeinflüsse. Mehr dazu in meinem Beitrag Was sind eigentlich Fremdenergien?
So schützt du dich im Alltag
- Wahrnehmen statt funktionieren. Spüre nach jeder Begegnung kurz in dich hinein: Wie geht es mir jetzt? Schon das schärft deinen Blick.
- Grenzen klar aussprechen. „Ich habe heute nur eine halbe Stunde." Ein freundliches, klares Nein schützt beide Seiten.
- Verbinde dich mit deinen Helfern. Bitte deine wohlwollenden, wahren und reinen (ww&r) geistigen Helfer, dich vor dem Treffen zu schützen und danach alles zu entfernen, was nicht zu dir gehört.
- Bewusst lösen. Wasch dir nach einer belastenden Begegnung die Hände, geh an die frische Luft und stell dir vor, wie alle fremden Energien abfließen.
- Dich selbst auftanken. Natur, Stille, Bewegung und Menschen, bei denen du dich leicht fühlst, füllen deine Reserven wieder auf.
Wenn es tiefer sitzt
Fällt es dir schwer, dich abzugrenzen, oder geraten immer wieder ähnliche Menschen in dein Leben, steckt oft ein tieferes Muster dahinter – manchmal aus der Kindheit, manchmal aus dem Familiensystem. Genau solche Ursachen suchen wir in der Trivolution®-Methode mit dem Muskeltest und lösen sie. Auch Verstrickungen in der Ahnenlinie können eine Rolle spielen, wie ich auf der Seite Familienaufstellung beschreibe.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
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